Schulprogramm » Partizipation

Partizipation

Grundsätze

Alle Erziehungsberechtigten sind in der Brocker Schule willkommen und werden als Verantwortliche für die Erziehung der Kinder ernst genommen ohne Ansehen der Herkunft, der Staatsangehörigkeit und der Kenntnisse der deutschen Sprache.

Die Eltern /Erziehungsberechtigten der Brocker Schule werden ermutigt, sich für das schulische Lernen und das Schulleben zu interessieren und sich zu engagieren.

Dies geschieht in den Sitzungen der Gremien, an Elternsprechtagen, während Beratungsgesprächen, informellen Gesprächen „auf dem Flur“, bei Festen und Feiern.

Die Beteiligung auf Klassenebene wird in der Regel durch die Elternvertretung, die Klassenleitung und / oder Fachlehrer initiiert und unterstützt.

Die Beteiligung auf der Gesamtschulebene ergibt sich zumeist durch die Initiativen der Schulpflegschaft oder im Rahmen von schulischen Vorhaben, die das Kollegium / die OGS in die Elternschaft einbringen und die dann gemeinsam weiter bearbeitet werden. Dies geschieht in der Regel durch Info – Briefe, Abfragen und Treffen.

Praxis

Um Eltern den Zugang zum Schulleben zu erleichtern, werden sie ab dem Tag der Schulanmeldung über alles Aktuelle informiert – hier vor allem mit Informationen über die Homepage.

Die Eltern, deren Kinder aktuell die Schule besuchen, werden pro Halbjahr durch einen Terminplaner über Wichtiges aus dem Schulleben informiert, sie erhalten Info – Briefe zu bestimmten Projekten, die die ganze Schule betreffen. Es gibt ein „schwarzes Brett“ für Eltern, eine Wand „von Eltern für Eltern“, ein Infobrett des Fördervereines. Zudem werden von Klassen- und Schulereignissen Fotoplakate erstellt, die auch bildlich über das Schulleben informieren.

Eltern engagieren sich durch ihre Mitarbeit in der Organisation von Schul- und Klassenfesten, in der Einschulungscafeteria , am Tag der offenen Tür, Klassenunternehmungen etc..

Da es aufgrund von veränderten Arbeitszeiten und steigender Berufstätigkeit vieler Elternteile oft kaum noch möglich ist, genug Elternunterstützung z.B. bei der Radfahrausbildung zu erhalten, fand im Schuljahr 2013 / 14 eine Abfrage statt. Dort konnten Eltern ihre Bereitschaft erklären – nach vorheriger Absprache – sich auch für die Schule zu engagieren, wenn es nicht die Klasse / die Klassen des eigenen Kindes betrifft.Der Rücklauf war erfreulich – es zeigt, dass etliche Eltern trotz Arbeitsbelastung bereit sind, sich für die schulischen Belange einzusetzen.

Eltern organisieren in gemeinsamer Absprache mit der Schulleitung seit dem Schuljahr 2011/ 12 ein regelmäßiges „Elterncafé“. Im Abstand von ca. 6 Wochen findet der offene Treff in der Eingangshalle statt. Der Treffpunkt wurde gewählt, damit alle Eltern, die z.B. Kinder aus der OGS abholen, sich angesprochen und eingeladen fühlen.

Themenwünsche zur inhaltlichen Gestaltung des Cafés werden von Eltern und Schulleitung eingebracht wie z.B. Infos zur Frauengesundheit, Computer und Kinder, regelmäßige Büchertische der örtlichen Buchhandlung, Sprachkurse für Frauen mit Migrationshintergrund. Hierzu werden häufig auch externe Experten eingeladen.

Die Termine des Elterncafés finden sich sowohl auf der Homepage, am Schwarzen Brett als auch auf Erinnerungsschreiben kurz vor dem Termin.

In der Schulpflegschaft wurde von Eltern die Notwendigkeit zur Mitarbeit /Teilnahme an Elternabenden, Sitzungen, Klassenaktionen etc. betont. Dies führte dazu, dass die (Selbst-)Verpflichtung zur Teilnahme an Sitzungen und Sprechtagen in den Lern- und Erziehungsvertrag aufgenommen wurde. Der Lern- und erziehungsvertrag wurde im Schuljahr 2013/14 in allen Gremien beraten, alle Eltern ,Kinder und MitarbeiterInnen hatten die Möglichkeit, ihre Meinung und Ideen dazu einzubringen.

Alle MitarbeiterInnen und viele Eltern der Schule suchen in der Diskussion immer neue Möglichkeiten, mit Blick auf die bestehende Willkommenskultur gemeinsame Wege zur Erweiterung der Partizipation zu gehen.

Kinder

In den Klassen werden die Schüler und Schülerinnen vom ersten Tag an an die Verantwortung für das eigene Lernen und das Zusammenleben in der Schule herangeführt.

Dies geschieht in den Klassengemeinschaften durch die Einführung einzelner Dienste in der Klasse, der gemeinsamen Gestaltung der Klassenregeln und Gesprächsrunden zur Klassensituation. Zudem werden auch Klassensprecher/-innen gewählt, die neben den Aufgaben in der Klassengemeinschaft auch Mitglieder  der Klassensprecherkonferenz sind. Dieses Gremium tagt ca. alle sechs Wochen oder zusätzlich bei  Bedarf.

In der Klassensprecherkonferenz bringen die Kinder die Anfragen, Beschwerden etc. aus den Klassenbriefkästen ein und stellen diese vor. Gemeinsam werden dann Lösungen gesucht. (z.B. die Gestaltung der Fußballregelungen auf dem Schulhof, sodass es weniger Streit gibt., Anregungen zu neuen Pausenspielen etc.)

In besonderen Fällen – z.B. zur gemeinsamen Überarbeitung der Schulregeln - finden Stufentreffen (1/2), (3/4) statt.

Die Kinder der Klassen drei und vier übernehmen Patenaufgaben für die neuen Mitschüler, die Ausleihe des Pausenspielzeugs und den Kakaodienst für die Schule.

 

 

 

 

Kontakt

Brocker Schule
von-Möller-Str. 54
33649 Bielefeld
Tel.: 0521 / 55 799 3911
Brocker.Schule@bielefeld.de

OGS
Tel.: 0521 / 55 77 029
Brocker_Biber@gmx.net

Impressum
Datenschutzerklärung

Kooperationen
01 AWO Logo2011 big
03 Mo Mo logo 300 dpi
Antolin
LOGO mit namen
Medienpass