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Foto: Daniel Bleyenberg/pixelio.de

Hier entsteht Neues -

diese Seite wird zur Zeit bearbeitet!

Auf dieser Seite werden zur Zeit Inhalte unseres pädagogischen Konzeptes zusammengestellt. Diese Zusammenstellung ist ( noch) nicht vollständig, bildet aber Handlungseckpunkte ab, die die Arbeit in der Schule mit allen Beteiligten und mit Blick auf den Unterricht besonders beeinflussen. Auch das Layout wird noch angepasst werden.

 

Jahrgangsübergreifender Unterricht

Seit dem Schuljahr 2014/ 15 wird die Eingangsstufe (Klassenstufe 1 und 2) der Brocker Schule jahrgangsübergreifend unterrichtet, die Klassenstufen 3 und 4 werden weiterhin als Jahrgangsklasse geführt.

Diese Entscheidung wurde gemeinsam mit den Eltern in der Schulkonferenz abgestimmt und in Elternabenden der Schulgemeinde vorgestellt.

Pädagogische Gründe zur Einführung der Jahrgangsmischung

- Die Kinder kommen aus der Kita und sind dort jahrgangsgemischte Gruppen gewohnt.

- Es kommen nur wenige "neue " Kinder in die Klasse. Sie werden schnell integriert und lernen von und mit den "Großen".

- Schnellere LernerInnenkönnen sich leichter mit weiterführenden Aufgaben beschäftigen - sie hören und erfahren bereits viel von dem, was Zweitklässler können.

- Kinder, die größere Unterstützung benötigen, können diese ebenfalls nutzen. Eine evtl."Sitzenbleiberproblematik" entfällt. Kinder, die drei Jahre in der Eingangsstufe verbleiben, behalten immer noch gewohnte MitschülerInnen.

- Ältere Kinder übernehmen Verantwortung für die jüngeren und geben ein Vorbild. Das stärkt auch ihr Selbstbewusstsein - und eigenes Wissen! Wer anderen ein Problem erklären kann, hat es selbst verstanden.

Stundenverteilung in einer jahrgangsgemischten Klasse

Auch in einer jahrgangsgemischten Klasse erhalten alle Kinder Unterricht im Rahmen der vorgeschriebenen Stundentafel. Neben dem Unterricht in der gemeinsamen Lerngruppe gibt es auch die sogenannten  "Teilungsstunden", in denen besondere Lernwege und Inhalte der jeweiligen Klassenstufe vermittelt werden.

Je nach Stellenbesetzung werden auch in einigen Stunden zwei Lehrpersonen in der Klassse sein, um das individuelle Lernen zu unterstützen.

 

Partizipation

Grundsätze

Alle Erziehungsberechtigten sind in der Brocker Schule willkommen und werden als Verantwortliche für die Erziehung der Kinder ernst genommen ohne Ansehen der Herkunft, der Staatsangehörigkeit und der Kenntnisse der deutschen Sprache.

Die Eltern /Erziehungsberechtigten der Brocker Schule werden ermutigt, sich für das schulische Lernen und das Schulleben zu interessieren und sich zu engagieren.

Dies geschieht in den Sitzungen der Gremien, an Eltersprechtagen, während Beratungsgesprächen, informellen Gesprächen „auf dem Flur“, bei Festen und Feiern.

Die Beteiligung auf Klassenebene wird in der Regel durch die Elternvertretung, die Klassenleitung und / oder Fachlehrer initiiert und unterstützt.

Die Beteiligung auf der Gesamtschulebene ergibt sich zumeist durch die Initiativen der Schulpflegschaft oder im Rahmen von schulischen Vorhaben, die das Kollegium / die OGS in die Elternschaft einbringen und die dann gemeinsam weiter bearbeitet werden. Dies geschieht in der Regel durch Info – Briefe, Abfragen und Treffen.

Praxis

Um Eltern den Zugang zum Schulleben zu erleichtern, werden sie ab dem Tag der Schulanmeldung über alles Aktuelle  informiert – hier vor allem mit Informationen über die Homepage.

Die Eltern, deren Kinder aktuell die Schule besuchen, werden pro Halbjahr durch einen Terminplaner über Wichtiges aus dem Schulleben informiert, sie erhalten Info – Briefe zu bestimmten Projekten, die die ganze Schule betreffen. Es gibt ein „schwarzes Brett“ für Eltern, eine Wand „von Eltern für Eltern“, ein Infobrett des Fördervereines. Zudem werden von Klassen- und Schulereignissen Fotoplakate erstellt, die auch bildlich über das Schulleben informieren.

Eltern engagieren sich durch ihre Mitarbeit in der Organisation von Schul- und Klassenfesten, in der Einschulungscafeteria , am Tag der offenen Tür, Klassenunternehmungen etc..

Da es aufgrund von veränderten Arbeitszeiten und steigender Berufstätigkeit vieler Elternteile oft kaum noch möglich ist, genug Elternunterstützung z.B. bei der Radfahrausbildung zu erhalten, fand im Schuljahr 2013 / 14 eine Abfrage statt. Dort konnten Eltern ihre Bereitschaft erklären – nach vorheriger Absprache – sich auch für die Schule zu engagieren, wenn es nicht die Klasse / die Klassen des eigenen Kindes betrifft.Der Rücklauf war erfreulich – es zeigt, dass etliche Eltern trotz Arbeitsbelastung bereit sind, sich für die schulischen Belange einzusetzen.

Eltern organisieren in gemeinsamer Absprache mit der Schulleitung seit dem Schuljahr 2011/ 12 ein regelmäßiges „Elterncafé“. Im Abstand von ca. 6 Wochen findet der offene Treff in der Eingangshalle statt. Der Treffpunkt wurde gewählt, damit alle Eltern, die z.B. Kinder aus der OGS abholen, sich angesprochen und eingeladen fühlen.

Themenwünsche zur inhaltlichen Gestaltung des Cafés werden von Eltern und Schulleitung eingebracht wie z.B. Infos zur Frauengesundheit, Computer und Kinder, regelmäßige Büchertische der örtlichen Buchhandlung, Sprachkurse für Frauen mit Migrationshintergrund. Hierzu werden häufig auch externe Experten eingeladen.

Die Termine des Elterncafés finden sich sowohl auf der Homepage, am Schwarzen Brett als auch auf Erinnerungsschreiben kurz vor dem Termin.

In der Schulpflegschaft wurde von Eltern die Notwendigkeit zur Mitarbeit /Teilnahme an Elternabenden, Sitzungen, Klassenaktionen etc. betont. Dies führte dazu, dass die (Selbst-)Verpflichtung zur Teilnahme an Sitzungen und Sprechtagen in den Lern- und Erziehungsvertrag aufgenommen wurde. Der Lern- und erziehungsvertrag wurde im Schuljahr 2013/14 in allen Gremien beraten, alle Eltern ,Kinder und MitarbeiterInnen hatten die Möglichkeit, ihre Meinung und Ideen dazu einzubringen.

Alle MitarbeiterInnen und viele Eltern der Schule suchen in der Diskussion immer neue Möglichkeiten, mit Blick auf die bestehende Willkommenskultur gemeinsame Wege zur Erweiterung der Partizipation zu gehen.

Kinder

In den Klassen werden die Schüler und Schülerinnen vom ersten Tag an an die Verantwortung für das eigene Lernen und das Zusammenleben in der Schule herangeführt.

Dies geschieht in den Klassengemeinschaften durch die Einführung einzelner Dienste in der Klasse, der gemeinsamen Gestaltung der Klassenregeln und Gesprächsrunden zur Klassensituation. Zudem werden auch Klassensprecher/-innen gewählt, die neben den Aufgaben in der Klassengemeinschaft auch Mitglieder  der Klassensprecherkonferenz sind. Dieses Gremium tagt ca. alle sechs Wochen oder zusätzlich bei  Bedarf.

 In der Klassensprecherkonferenz bringen die Kinder die Anfragen, Beschwerden etc. aus den Klassenbriefkästen ein und stellen diese vor. Gemeinsam werden dann Lösungen gesucht. (z.B. die Gestaltung der Fußballregelungen auf dem Schulhof, sodass es weniger Streit gibt., Anregungen zu neuen Pausenspielen etc.)

In besonderen Fällen – z.B. zur gemeinsamen Überarbeitung der Schulregeln - finden Stufentreffen (1/2), (3/4) statt.

Die Kinder der Klassen drei und vier übernehmen Patenaufgaben für die neuen Mitschüler, die Ausleihe des Pausenspielzeugs und den Kakaodienst für die Schule.

 

 

 

 

 

 

Lern- und Erziehungsvertrag

zwischen den Erziehungsberechtigten,

den pädagogischen MitarbeiterInnen,

den LehrerInnen und

den Kindern der Brocker Schule

 
   

Kinder lernen erfolgreicher, wenn alle, die an ihrer Erziehung beteiligt sind, sie gemeinsam in ihrer schulischen und persönlichen Entwicklung unterstützen.

Daher haben sich Eltern, Kinder, päd. MitarbeiterInnen und das Lehrerkollegium zum Wohle der Kinder auf folgende grundlegenden Verpflichtungen geeinigt und sie in Form einer Lern- und Erziehungsvereinbarung verbindlich gemacht.

Lehrkräfte  und pädagogische MitarbeiterInnen

Wir begegnen Kindern, Eltern und allen anderen MitarbeiterInnen mit Respekt und Freundlichkeit und sind darin den Kindern ein Vorbild.

Wir sorgen für eine freundliche, lernfördernde Atmosphäre in der Schule

Wir behandeln alle Kinder gleich.

Wir erziehen die Kinder zu Hilfsbereitschaft, Teamfähigkeit, Rücksichtnahme und zur Übernahme von Verantwortung.

Wir loben und ermutigen die Kinder bezogen auf ihre persönlichen Lernfortschritte.

Durch guten, differenzierten Unterricht und nachmittägliche Angebote fördern wir die Kinder in ihrer Entwicklung.

Wir haben ein offenes Ohr für die Probleme der Kinder und der Eltern und helfen dabei, passende Lösungen zu finden.

Wir achten auf die Einhaltung der Klassen- und Schul- und OGS- Regeln und reagieren bei Nichteinhaltung mit verabredeten Konsequenzen.

Hausaufgaben stellen, erklären und betreuen (OGS) wir in angemessener Weise und würdigen die Arbeit der Kinder durch unterschiedliche Kontrollen.

Wir nehmen uns Zeit für Elterngespräche.

Wir informieren Kinder und Eltern über die aktuellen Entwicklungen in der Schule.

Erziehungsberechtigte

Ich begegne Kindern und MitarbeiterInnen der Schule / der OGS mit Freundlichkeit und Respekt und bin meinem Kind darin ein Vorbild.

Ich vermittle meinem Kind, dass Lernen wichtig ist und helfe ihm, Vertrauen zu den LehrerInnen aufzubauen.

Ich lobe mein Kind auch für kleine individuelle Fortschritte und ermutige es, sich anzustrengen.

Bei Problemen suche ich das persönliche Gespräch mit der betroffenen Lehrperson / der OGS – Mitarbeiterin / dem OGS - Mitarbeiter.

Die Kinder wünschen sich, dass die Eltern am Schulalltag Interesse zeigen. Deshalb achte ich darauf, dass ich

  • mit dem Kind über die Schule rede.
  • täglich die Postmappe kontrolliere.
  • gemeinsam mit dem Kind lese oder rechne.
  • die Hausaufgaben mit dem Hausaufgabenheft vergleiche.
  • dem Kind bei der Kontrolle der Schulmaterialien helfe, bzw. den Tornister mit ihm aufräume.
  • das Kind nach weiteren Wünschen frage.

Ich halte Kontakt zu den LehrerInnen und den OGS – MitarbeiterInnen.

An Elternabenden und Sprechtagen nehme ich teil. Bin ich verhindert, beschaffe ich mir die Informationen.

Ich schicke mein Kind rechtzeitig in Ruhe zur Schule.

Ich sorge für genügend Schlaf und ein ausreichendes, gesundes Frühstück zu Hause und in der Schule. Einwegverpackungen und zu viel Süßes vermeide ich möglichst.

Ich unterstütze die Selbstständigkeit meines Kindes durch die Vermittlung von „Alltagsfertigkeiten“ wie z.B. Nase putzen, das Binden von Schnürsenkeln, dem richtigen Verhalten auf der Toilette, Rad fahren, Wassergewöhnung, Verhalten bei Tisch, erste Erfahrungen mit der Uhrzeit etc.

Ich informiere die Schule / die OGS zeitnah über eine Erkrankung meines Kindes und über Änderungen von Adresse und Telefonnummern.

Ich beachte die OGS als schulische Veranstaltung und respektiere die vereinbarten Abholzeiten / Regeln.

Kinder

Ich halte mich an die Schulregeln.

Ich komme pünktlich und ausgeschlafen zum Unterricht.

Ich verletze andere Kinder, MitarbeiterInnen , Eltern und Besucher nicht mit Worten und Taten.

Ich dulde keine Gewalt und beachte die STOPP – REGEL .

Ich verhalte mich anderen gegenüber ehrlich, hilfsbereit und rücksichtsvoll.

Ich grenze keine Kinder aus.

Ich halte mich an die Anweisungen der LehrerInnen und der OGS – MitarbeiterInnen.

Das Schulgebäude, die Möbel und das Arbeitsmaterial halte ich in Ordnung.

 Im Unterricht gebe ich mir Mühe, arbeite mit und helfe anderen.

Meine Schulmaterialien habe ich vollständig und ordentlich zur Verfügung. Wenn etwas fehlt, informiere ich meine Eltern.

Meine Aufgaben ( auch Hausaufgaben) erledige ich regelmäßig und ordentlich.

Wenn ich etwas nicht verstehe, frage ich nach.

Wenn ich Sorgen oder Probleme habe, rede ich mit meinen LehrerInnen oder den MitarbeiterInnen der OGS.

Dieser Lern- und  Erziehungsvertrag wurde von der Schulkonferenz am  12.6.2014 beschlossen.

Bestätigung

Wir halten uns an die  Vereinbarungen, um gemeinsam die Bildungs- und Erziehungsarbeit an der Schule zu gestalten.

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   (Schuljahr, Datum)

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Schulleitung

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OGS – Leitung

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Erziehungsberechtigte / -er

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Schüler/-in

 

Gestaltung des Übergangs zwischen Kita und Grundschule / Anmeldung

Eine erste Kontaktaufnahme mit den neuen Schülerinnen und Schülern erfolgt im Rahmen des Tages der offenen Tür ca. 4 Wochen vor den Anmeldeterminen.

Die benachbarten Kitas Brock und Kupferhammer werden eingeladen, mit allen Schulkindern am ToT zwei Unterrichtsstunden in der Schule zu verbringen.

Die anderen Eltern, für die die Brocker Schule die nächstgelegene ist, werden bei der Zusendung der Anmeldeunterlagen eingeladen, mit ihrem Kind am ToT teilzunehmen.

Während die Kinder im Unterricht sind, können die Eltern ebenfalls am Unterricht teilnehmen oder aber in der Eingangshalle das Infoangebot von ElternvertreterInnen, OGS – MitarbeiterIn und Lehrkraft wahrnehmen. Dabei wird beachtet, dass möglichst wenigstens ein Elternteil auch z.B. der türkischen Sprache mächtig ist, um evtl. Sprachbarrieren auszuräumen.

 

Am Nachmittag besteht das Angebot, an Werkstätten der OGS teilzunehmen, ebenfalls findet an diesem Tag ein Elterncafé statt.

Diese Informationen werden über das Amt für Schule an die Presse und die Homepage der Stadt weitergeleitet. Auf der schuleigenen Homepage findet sich ebenfalls ein Hinweis auf die Modalitäten des ToT.

Anmeldung

Eltern, die ihr Kind auf der Brocker Schule anmelden wollen, können telefonisch für den Anmeldezeitraum Termine vereinbaren, sodass die Kontaktaufnahme in einer möglichst ruhigen Atmosphäre stattfinden kann.

Zeigen sich während des Gespräches und des kurzen „Einschulungstests“ ( u.a. Aufgaben aus den Bereichen Sprachvermögen, Mengen/ Zahlzuordnung, Feinmotorik, Aufgabenverständnis) Anhaltspunkte , die eine genauere Einschätzung erforderlich machen, werden die Eltern zu einem weiteren Gespräch gebeten.

Nach der Anmeldephase finden Gespräche mit den betroffenen Kitas mit Blick auf die angemeldeten Kinder statt  - sofern das Einverständnis der Eltern vorliegt.

Im Mai / Juni vor der Einschulung kommen die angemeldeten Kinder noch einmal zu einem Besuchstag in die Schule, um am Unterricht teilzunehmen. Die künftigen Paten führen sie durch die Schule.

Falls schon festgelegt, nehmen die zukünftigen LehrerInnen am Unterricht teil, um die Kinder weiter kennen zu lernen.

Die zukünftigen Schülereltern werden zu allen gesamtschulischen Ereignissen des restlichen Schuljahres eingeladen und über den Hinweis auf die Homepage und Infomaterialien (s. Anlage) über das Schulleben informiert.

Ca. 8 Wochen vor dem Ende des Schuljahres findet ein Informations- und Kennenlernabend für die Eltern der zukünftigen Erstklässler in der Schule statt. Hieran nimmt neben der OGS – Leitung und den jeweiligen Klassenleitungen auch der Bezirksbeamte teil, um einerseits Kontakte zu den neuen Eltern aufzubauen, andererseits über das Thema der Schulwegsicherung zu sprechen.

Teilnahme an der Elementarkonferenz / Vernetzung im Stadtbezirk

Eine Vertretung der Brocker Schule nimmt regelmäßig am Arbeitskreis „Elementarkonferenz Brackwede“ teil. Dieser AK setzt sich zusammen aus Vertretungen der Kitas, der Grund- und der Förderschulen der Bezirke Brackwede, Quelle und Ummeln.

Er dient dem Austausch über die pädagogischen Entwicklungen in Kita und Schule, der aktuellen Situation im Stadtbezirk und trägt durch verbindliche Verabredungen (z.B. festgelegte Ansprechpartnerinnen in der Schule / der Kita) zur Verbesserung des Übergangsmanagements von Kita und Schule bei.

 Unterrichtsentwicklung als Kern der Schulentwicklung

Um die Qualität des Unterrichts und damit die Lernkompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu verbessern, werden die Methoden-, Kommunikations- und Teamkompetenzen der Kinder bewusst gefördert. Das Ziel ist, sie immer mehr zum selbstgesteuerten Lernen zu befähigen.

Das Kollegium hat innerhalb der Schuljahre 2011/ 12 bis 2013/14 an einer Langzeitfortbildung zum Thema Unterrichtsentwicklung teilgenommen.

Im Verlauf der Fortbildung wurden folgende Beschlüsse in Bezug auf die Unterrichtsentwicklung gefasst:

- Im Schuljahr werden mindestens innerhalb zweier festgelegten Wochen (Frühjahr / Herbst) die verbindlichen Trainings- und Lernspiralen in den jeweiligen Jahrgangsstufen durchgeführt.

- In jeder Woche sollen mindestens zwei unterschiedliche Methoden, die das selbstständige Lernen fördern,  im Unterricht angewandt werden. Zum Nachweis dient das ausgefüllte Methodenpapier, das dem Klassenbuch beigefügt wird.

- Entstandene Materialien und Abläufe werden in den vorgesehenen Ordnern gesammelt und dem Kollegium zur Verfügung gestellt.

- Neben den einzelnen Trainingsspiralen - die mittlerweile natürlich auch in den Methodenwochen und im "regulären" Unterricht miteinander verbunden werden-werden pro Schuljahr mindestens zwei Lernspiralen durchgeführt. ( In den Lernspiralen wird ein Unterrichtsgegenstand besonders intensiv und möglichst selbstgesteuert erarbeitet.)

 

Verbindliche Vereinbarung zur Durchführung von Trainingsspiralen zum Thema: „Handwerkliche Grundtechniken“ in den Jahrgängen1 bis 4.

Jahrgang 1

Jahrgang 2

Jahrgang 3

Jahrgang 4

Ordnung halten

(lochen, abheften)

Lineal

 

Umgang mit dem Lineal

Text zusammenfassen

schneiden und kleben

 

Heftgestaltung

 

Umgang mit dem Wörterbuch

rasches Lesen

 

Heftgestaltung

 

Ordnung halten

Arbeitsplatzgestaltung und Verantwortung für das Material

Informationen organisieren und auswählen aus Büchern, dem Internet und der Bücherei incl. Markieren

Notizen machen – Spickzettel erstellen

Arbeitsplatzgestaltung

Und Verantwortung für Material

 

markieren

Arbeitsplatzgestaltung

Hausaufgaben

 

Umgang mit Zeit

 

Verbindlich abgesprochene Trainingsspiralen im Bereich der Kommunikation.

 

Jahrgang 1

Jahrgang 2

Jahrgang 3

Jahrgang 4

Was meine Stimme alles kann (freie Wahl der Elemente)

Aktives Zuhören

Blickkontakt

Arbeit mit der Stimme

Gestik und Mimik bewusst machen und deuten

Nacherzählen (aktives Zuhören und Erzählen aufgreifen)

argumentieren

loben und kritisieren

 

 

 

Schwerpunkte im Bereich der Teambildung sind: Gruppenidentifikation, Partnerkommunikation, sozialer Trainingsschwerpunkt

 

 

Jahrgang 1

Jahrgang 2

Jahrgang 3

Jahrgang 4

Einzelarbeit / Partnerarbeit

Partnerarbeit (erweitert)

Gruppenarbeit z.B.

Gemeinsame Spiele spielen / herstellen

(Gruppenidentifikation)

GA (Zuweisung von Rollen)

Regeln finden zur GA

GA – Regeln reflektieren und anwenden

 

 

 

Medienkonzept der Brocker Schule

Das Medienkonzept bezieht sich vorwiegend auf die Arbeit mit dem Computer und seiner Einbindung in den Unterricht zur Vermittlung von Basiskompetenzen.

Seit dem Schuljahr 2012 / 13 arbeitet die Schule mit dem Medienpass NRW. Im Medienpass werden Kompetenzen aufgeführt, die im Rahmen der Medienarbeit der Grundschule vermittelt werden sollen. (Weitere Informationen finden sich bei Bedarf unter www.medienpass.nrw.de)

Im Medienkonzept sind die Arbeitsschwerpunkte, die sich die Schule erarbeitet hat, den Kompetenzbereichen des Medienpasses zugeordnet. Dies gewährt ebenso eine immanente Kontrolle, ob der Unterricht den Kompetenzerwartungen entspricht oder ob Inhalte verändert bzw. ergänzt werden müssen.

Das Medienkonzept wird jährlich von der Medienbeauftragten und der Schulleitung überarbeitet und in Absprache mit dem Medienbeauftragten der Stadt Bielefeld überprüft. Ebenso finden jährlich Medienentwicklungsgespräche mit dem Schulamt statt, in denen die technische Entwicklung der Schulausstattung besprochen wird.

Neben der Nutzung im Unterricht bietet die Schule alle zwei Jahre eine Elternveranstaltung zum Thema „Surfen mit Sinn“ in Zusammenarbeit mit dem Medienzentrum und dem Verein Eigensinn an.

Regeln zum sicheren Umgang mit dem Internet und in Chat – Räumen werden den Kindern vermittelt und sind ebenfalls auf der Homepage nachlesbar.

Das unten stehende Nutzungskonzept ist Teil des Medienkonzeptes der Schule. Dies ist im vollen Wortlaut im Schulprogramm (in der Schule) gerne einsehbar.

Mediennutzungskonzept der Brocker Schule

1. Schuljahr

Schwerpunkte: Erste Erfahrungen mit dem Computer   und seinen Bedienungselementen sammeln. (KB 1)

Ø              Hoch-/ Herunterfahren

Ø              Mausbedienung

Ø              Tastaturaufbau und Bedienung

Ø              Schreiben von Buchstaben und eigenen kleinen Texten

Ø              erste Erfahrungen mit der Lernwerkstatt u. dem Schreiblabor und Budenberg

(Wortspiele, Strategiespiele, Mathematikübungen...)

2. Schuljahr

Schwerpunkte: Vertiefung bisher erlernter Kenntnisse und vielfältiger Einsatz der Fertigkeiten in verschiedenen Programmen.

Ø              relativ eigenständige Bedienung des PC’ s in seinen Grundelementen (KB1)

Ø              intensive Arbeit mit Software aus den Unterrichtsfächern Sprache, Mathematik und Englisch (KB1)

Ø              erste Erfahrungen mit dem Arbeiten in Word

Ø              ... z. B. schreiben und formatieren einfacher, eigener Texte (KB1)

Ø              Einführung in das Internetleseportal Antolin (KB 1,2)

3. Schuljahr

Schwerpunkte: Vertiefung bisher erlernter Kenntnisse und Einführung in den Bereich des Internets.

Ø              Kenntnisse im Bereich der Textverarbeitung vertiefen und auf ein relativ selbständiges Arbeitsniveau anheben

Ø              speichern und verändern von Texten bzw. Textstücken (KB 1)

Ø              erste Erfahrungen im Internet sammeln, dabei kindgerechte und altersgemäße Suchmaschinen kennen- und bedienen lernen (KB 2)

Ø              Antolin (KB1,2

4. Schuljahr

Schwerpunkte: Intensive Nutzung des PC’ s als sinnvolles und zeitsparendes Medium zur Arbeit auch in der Grundschule, ebenso als Vorbereitung auf die weiterführenden Schulen. (KB 3,4,5)

Ø              Eigenständiges Erstellen und Formatieren von eigenen Texten und Bildern

Ø              Texte und Grafiken aus anderen Quellen einfügen und bearbeiten

Ø              Nutzung des Internets zur Informationssammlung

Ø              Computerfortbildung für alle Viertklässler durch die Medienbeauftragte (1 Wstd.)

Ø              Erwerb des Computerpasses laut der Vereinbarungen zum Minimalkonsenz Grundschule der Stadt Bielefeld / des Medienpasses NRW

Ø              selbstständige Nutzung von Antolin

Gesundheitserziehung

Im Rahmen der Gesundheitserziehung gehören folgende  Bausteine zum schulischen Programm:

Sport und Bewegungserziehung

  • Erfüllung der Stundentafel (3 Wstd. Sport )

  • Bewegungsanreize für die Pause und in der OGS

  • In der OGS werden in der Regel zwei Bewegungswerkstätten angeboten. Ebenso wird darauf geachtet, dass die Kinder viel Zeit für das freie Spiel auf dem Schulgelände haben. Dazu stehen den Kindern neben den Spielgeräten auch OGS – eigene Fahrzeugen, Bälle etc. zur Verfügung, die die Motorik der Kinder fördern.

  • Teilnahme an sportlichen Wettbewerben auf Bezirks- und Stadtebene, ebenso wie in Zusammenarbeit mit der OGS

  • Durchführung eines Tages des Sportabzeichens  für alle Klassen
  • Kooperation mit dem Brackweder Gymnasium – Durchführung einer „Talentsichtung“ in Klasse 4, danach Möglichkeit zur Teilnahme am „Bärigen Mehrkampf“. Dort können die Kinder verschiedene Sportarten ausprobieren. Am Ende erhalten die Eltern eine Einschätzung der organisierenden sportlehrerInnen, wo die sportlichen Stärken ihres Kindes liegen.

Woche zur Zahngesundheit

In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Bielefeld findet in jedem Jahr eine Zahnwoche für die gesamte Schule statt. Jede Klassenstufe arbeitet mit der Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes an dem für die Klassenstufe festgelegten Thema. So bearbeiten die Kinder regelmäßig innerhalb der vier Grundschuljahre die geplanten Inhalte rund um die Zähne, Zahnpflege und Ernährung.

Umgang mit Allergien / Neurodermitis

Das Projekt „Allergie und Schule – was juckt mich das?“ wird jährlich angeboten in einer zweistündigen Unterrichtseinheit für das dritte Schuljahr. Durchgeführt wird der Unterricht von einer Krankenschwester der Kinderklinik Bethel, finanziert wird dieses Projekt u.a. von der Bürgerstiftung Bielefeld, in Zusammenarbeit u.a. mit dem Schulamt.

Zu diesem Projekt gehört auch das Angebot eines Elternabends.

Projekt: „Mein Körper gehört mir“

Diese Unterrichtseinheit zur Prävention sexuellen Missbrauchs wird im Abstand von zwei Jahren durchgeführt von der Theaterwerkstatt Osnabrück für die Klassenstufen drei und vier. Dazu gehören auch in der Elternarbeit eine Sichtveranstaltung zur Information über die anstehenden Inhalte und ein schulinterner Elternabend in Zusammenarbeit mit dem Verein Eigensinn e.V..

Arbeit zur Gewaltprävention -  Faustlos

Hier handelt es sich um ein Curriculum, dass in allen Klassen der Schule durchgeführt wird, um einerseits die Fähigkeit zur Empathie zu stärken, und andererseits auch den Kindern Hilfen anbietet, mit eigenen Aggressionen eben „faustlos“ umzugehen.

Programm: Klasse 2000

 

 


Schulinternes Vertretungskonzept

Vorbemerkungen

Das Kollegium der Brocker Schule ist bemüht, auch im Vertretungsfall Lernzeit zu sichern und inhaltlich stimmig weiter zu arbeiten.Grundlage der Lernzeit ist u.a. die Stundentafel der Ausbildungsordnung Grundschule.

Vertretungsgründe können sein:

-         Krankheit (kurzfristig / langfristig)

-         Fortbildung

-         Schulisch bzw. unterrichtsbedingte Abwesenheit (Klassenfahrt, Ausflug, Unterrichtsgang etc.)

-         Abordnung zu dienstlichen Verpflichtungen

-         Beurlaubung / Unterrichtsbefreiung aus pers. Gründen

Maßnahmen zur Verhinderung von Unterrichtsausfall sind in unserer Schule:

-         Auflösung von Doppelbesetzungen /bei Laa nur mit Zustimmung der Lehrerin/ des Lehrers.

-         Ausfall von zusätzlichen / freiwilligen Unterrichtsangeboten

-         Vertretung durch Mehrarbeit

Hierbei sind die schulinternen Verabredungen in Bezug auf Teilzeitbeschäftigte und die gleichmäßige Verteilung von Mehrarbeit zu berücksichtigen. Diese zusätzlichen Stunden werden auch angerechnet auf z.B. durch die Abwesenheit einer Klasse entfallenen Stunden. Die zusätzlichen Stunden werden auf einem Plan für alle einsehbar verzeichnet.

-         Betreuung von zwei Lerngruppen durch eine Lehrkraft unter Ausnutzung der räumlichen Gegebenheiten, Beachtung der Klassengrößen und des Jahrganges.

-         Aufteilen einer Lerngruppe auf andere Klassen

In jeder Klasse hängt ein Plan, der verdeutlicht, welcher Klasse die jeweilige Kindergruppe zugeordnet wird. Der Plan ist den Kindern bekannt.  Sollte eine gewählte Klasse nicht im Klassenraum sein (Sport, Unterrichtsgang o.ä. ) werden diese Kinder in benachbarten Klassen mit betreut.

Sind vom Unterrichtsausfall mehrere Klassen betroffen, werden die Aufteilstunden gleichmäßig verteilt, Im Jahrgang 1 wird das Aufteilprinzip möglichst vermieden.

-     Bei längerfristigen oder mehrfachen Ausfällen besteht die Möglichkeit, beim Schulamt eine „Poolkraft“ als VertretungslehrerIn zu beantragen, wenn die Schule mit eigenen Mitteln den Ausfall nicht mehr vertreten kann.  

Wird keine Poolkraft zugeteilt, werden die o.g. Vertretungsinstrumente (incl, Mehrarbeit) durch die Stundenplangestaltung miteinander so verbunden, sodass nur in „Notfällen“ (2. Erkrankung, dienstliche Termine etc.) Stunden entfallen müssen.

Ist eine Verkürzung der Stundentafel nicht vermeidbar, werden die Kürzungen auf alle Klassen gleichmäßig verteilt, um eine besondere Belastung einer Klasse zu verhindern.

Maßnahmen zur Sicherstellung der personalen Bezüge und der inhaltlichen Weiterarbeit

-         Lässt es die Stellenbesetzung und die Stundenverteilung zu, unterrichtet in jeder Klasse ein Team von zwei LehrerInnen. Zumeist unterrichtet der KL / die KL`n das Fach Deutsch, der Team Kollege / die Teamkollegin das Fach Mathematik.. So haben die Kinder auch im Vertretungsfall immer eine zweite Bezugsperson.

-         Bei einem vorhersehbaren Vertretungsfall bereitet die  abwesende Lehrkraft den jeweiligen Unterricht inhaltlich vor und informiert darüber die vertretenden  KollegInnen.

-         Die ad hoc erkrankte Lehrkraft gibt – falls es die Erkrankung zulässt – einen Überblick über den weiter geplanten Unterricht und die zu nutzenden Arbeitsmittel.

-         Ist dies nicht möglich, stellt der zweite Lehrer / die zweite Lehrerin der Klasse in Rücksprache mit evtl. dem Kollegen der Parallelklasse weiter führende oder vertiefende Aufgaben zusammen. Alle Lehrkräfte der betroffenen Klassen fühlen sich gemeinsam für die kontinuierliche Arbeit verantwortlich. 

-         In Aufteilstunden erhalten die Kinder Arbeitspläne mit entsprechenden Aufgaben, die sie selbstständig bearbeiten können. In allen Klassenstufen wird die Arbeit mit Plänen eingeübt.

-         Poolkräften steht Informationsmaterial für die jeweilige Klasse zur Verfügung. Zunächst wird die inhaltliche Unterrichtsplanung geregelt, wie bei einer ad – hoc Vertretung, bis die Poolkraft in die selbstständige Planung einsteigen kann.

Informationsfluss

-         Am ersten Tag des unvorhergesehenen  Vertretungsfalles wird der Unterricht   nach Plan   erteilt.

-         Ändert sich in den kommenden Tagen der Plan, werden die Eltern über die  Vertretungssituation informiert.

-         Vorhersehbare Planänderungen werden möglichst frühzeitig bekannt gegeben.

-         Die MitarbeiterInnen der OGS werden ebenso über alle Planänderungen, die die Betreuungszeit betreffen, informiert.

-         Das Kollegium informiert sich täglich vor dem Unterricht über Planänderungen. Änderungen, die sich im Verlauf des Vormittages ergeben, werden direkt mit den betroffenen LehrerInnen abgesprochen.

-         Hat die SL / eine Lehrkraft von der erkrankten Lehrkraft Informationen zum Unterrichtsstoff erhalten, werden diese den VertretungskollegInnen zugänglich gemacht.

-         Der erteilte Vertretungsunterricht wird im Klassenbuch dokumentiert, die Arbeitspläne und Inhalte den zu vertretenden KollegInnen zur Kenntnis gegeben, sodass der Unterricht im Anschluss gesichert ist.

     

 

 

 

 

 

 

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